12. September 2017: Eine ganz aktuelle Geschichte von einem der jungen Männer, die seit langem bei uns wohnen, die uns bei "Klosterneuburg hilft" beschäftigt und besorgt, auch in Zusammenhang mit der Gesamtsituation betreffend afghanischer Flüchtlinge, und rund 30 weiteren unserer neuen Mitmenschen in der Stadt, die in einer ähnlichen Lage sind. Caren hat aus aktuellem Anlass seine Geschichte niedergeschrieben:

Ich will euch eine Geschichte erzählen. Sie ist wahr und sehr traurig. (Und sorry, sie passt nicht in einen 140 Zeichen Tweet, weil Menschenleben sich nicht reduzieren lassen.)
Ein junger Afghane wohnt seit fast drei Jahren in unserer Gemeinde. Jetzt ist er 19 Jahre alt.

Er lebte mit seiner Familie im Haus des Onkels, der relativ wohlhabend war. Sein Vater hatte einen Arm und ein Bein verloren und führte einen kleinen Laden für Damenbekleidung und Drogeriebedarf. Der Onkel wurde von allen Kindern geliebt, weil er nett mit ihnen war. Aber er war auch sehr religiös, deshalb ging dieser Bursche am Vormittag in die Koranschule, und am Nachmittag in eine richtige Schule.
Eines Tages lud der Onkel den Burschen zu einer Autofahrt ein. Das hatten sie schon früher getan, um irgendwo in einer netten Gegend ein Picknick zu machen. Und da man in Afghanistan sehr viel Respekt hat vor dem Vater oder dem Onkel, fragt man nicht wo es hingeht.
Kurz und gut, sie fahren zu einem ummauerten Gebäudekomplex, wo der Onkel den Burschen in einen Raum bringt und ihm sagt, er möge dort warten. Diesen Onkel sieht er nie mehr wieder.
Der Raum befindet sich in einem Trainingscamp der Taliban.

Der Bursche wird tagelang in dem Raum gefangengehalten, seine einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein winziges Fenster in den Innenhof, durch das er sieht, dass draußen Männer mit Waffen hantieren. Er hat Angst, man bringt ihm Essen, sagt, sein Onkel kommt bald.

Nach einer Woche holt ihn jemand in den Hof, er soll mitmachen, lernen, wie man eine Waffe benutzt. An diesem Abend wird sein Raum nicht abgeschlossen. Er flieht über eine Treppe an der Außenmauer und springt 2 m in die Tiefe, wobei er sich schwer verletzt. Er schafft es bis zum nächsten Dorf, wo ihn jemand mit in sein Haus nimmt und seinen Vater anruft. Der Vater sagt: Bleib, ich schicke dir den Bruder der Mutter. Ein letztes Mal spricht der Bursche mit seinem Vater. Der Bruder der Mutter holt ihn am nächsten Tag und bringt ihn in ein Krankenhaus. Dort bleibt er 4 Monate lang. Dann sagt ihm dieser Onkel, es ist zu gefährlich nach Hause zu gehen. Er bringt ihn nach Kabul, von wo er in den Iran fliegt und sich mit Hilfe von Schleppern bis nach Österreich durchschlägt. Unterwegs telefoniert er ein letztes Mal mit dem Onkel, der ihm geholfen hat. Der sagt ihm, auch sein Vater sei bei den Taliban gewesen und hätte dabei seine Verletzungen erlitten. Und der andere Onkel habe sein Geld mit dem "Verkauf" von jungen Burschen an die Taliban verdient. Was geht da in einem 16jährigen vor, wenn er erfährt, daß er von der eigenen Familie so verraten und verkauft worden ist?
Er vermisst die Familie und hasst sie gleichzeitig. Er sagt: Ich will nicht zum Mörder werden und Unschuldige töten.

Ich kenne diesen Jungen, seit er in Klosterneuburg ist und habe seine Entwicklung mitverfolgt. Es war schwer am Anfang. Er war komplett traumatisiert. Er hat kein Wort geredet und keinen unser Deutschkurse besucht.
Aber eines Tages kommt er zu mir, auf dem Hof der Magdeburgkaserne und sagt, auf Deutsch: "Caren, ich brauche einen Deutschkurs!" Er hatte sich die Grundlagen der Sprache auf YouTube beigebracht.

Seitdem sind wir Freunde. Es ist nicht immer einfach. Es gibt viel zum Reden. Aber es geht. Er sagt: "Menschen sind Menschen, egal, welche Religion sie haben." So ist es.
Er hat mittlerweile sein B1 Zertifikat gemacht und einen Pflichtschulkurs begonnen. Er stellt viele Regeln und Traditionen seiner Heimat sehr in Frage. Er stellt fest, daß viele Dinge, die ihm beigebracht wurden, nichts mit dem Koran zu tun haben.
Eine Abschiebung nach Afghanistan wäre für ihn lebensgefährlich - denn die Taliban werden Rache nehmen für seinen "Verrat".

Der Staat Österreich hat ihm seine Geschichte nicht geglaubt. Der Staat glaubt auch, dass Afghanistan ein sicheres Land ist, obwohl alle Institutionen bis hin zum Europäischen Menschengerichtshof das anders sehen. Aber das ist eine politische Entscheidung, keine humanitäre.

Morgen hat er seinen Termin vor dem Bundesverwaltungsgericht, das vielleicht über seine Zukunft entscheidet.
Ich bin da und viele andere von uns auch. Um ihm zu zeigen, dass wir auf seiner Seite sind. Und ihr könnt jetzt alle für euch selbst entscheiden, was ihr glaubt oder für richtig haltet. Und in welcher Art von Staat ihr in Zukunft leben wollt!

 


Von Anstand, Ali und dem Akkusativ

Die asylkoordination hat uns eingeladen, für die Sommerausgabe der "asyl aktuell" einen Rückblick auf zweieinhalb Jahre "Klosterneuburg hilft" zu verfassen. Isabella und Jakob haben einen Streifzug durch diese aufregende, erfolgreiche, herausfordernde und erfüllende Zeit gemacht. Der Link zum Öffnen des Magazins hier:

www.asyl.at/adincludes/dld.php?datei=82.01.ma,asyl_aktuell_01_2017_komplett.pdf

Bzw. der Link zur Seite: http://www.asyl.at/de/information/asylaktuell/2017/

 




 

 



Die Benefizveranstaltung war ein Riesenerfolg, die Stimmung großartig und der Erlös, der den Flüchtlingen und Klosterneuburger Bedürftigen zugute komme, auch.





Kochen in der Gruft

Zitat von Klaus Schwerter:
Geflüchtete Frauen und Männer kochen für obdachlose Frauen und Männer

Gestern war eine Gruppe von Klosterneuburger Newcomers zusammen mit Marlies Bauer, Liza Hpunkt-Öttinger und Sabine Gösker in der 2. Gruft in Wien Währing, um für obdachlose und armutsbetroffene Menschen ein Mittagessen zu kochen. Ein hervorragendes Essen mit Suppe, Krautfleckerl, Chili con carne und einer Nachspeise haben alle gemeinsam gekocht, unter der Anleitung von Pascal, dem Küchenchef.

Auf die Frage, warum er denn gerne mithelfen würde, antwortete einer der geflüchteten Burschen 'Weil ich es darf. Ich darf helfen und das ist richtig, das darf man nicht immer.'

Und es hat allen sichtlich Spaß gemacht. Gern sind auch einige der bewirteten Gäste der 2. Gruft mit den KöchInnen ins Gespräch gekommen. Das Interesse, einmal auch für andere etwas tun zu können ist so groß, dass noch mehr der neuen Klosterneuburger aus Afghanistan gern für obdachlose Menschen kochen möchten.'

Vielleicht könnt ihr dieses Posting teilen, speziell auch für jene Menschen, die sich ständig fragen: Wer hilft eigentlich unseren Obdachlosen?

Ein herzliches Dankeschön an die großartigen Menschen von Klosterneuburg hilft!

Alle Infos zum Kochen in der 2. Gruft findest du hier. Nachmachen erwünscht ;-) https://www.caritas-wien.at/…/…/zweite-gruft-kochgruppen.pdf

Miteinander>gegeneinander
Liebe>Hass
Wir>Ich

 


„Trau dich und bewirb dich“ 

so das Ergebnis vom  Besuch bei OBI- Klosterneuburg

 

Was muss ein künftiger Mitarbeiter im Heimwerkermarkt mitbringen?

 

Freundlichkeit, Offenheit und Interesse an der Arbeit, denn alles andere kann man lernen.

 

Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Weiterbildungen neben der Beschäftigung, was vielen Schülern und Studenten finanziell weiterhilft.

 

 

 

Ob mit Hauptschulabschluss oder bereits abgeschlossener Lehre - mit dem nötigen Engagement kann man auch innerhalb der Firma OBI viel erreichen.

 

Natürlich gibt es viele Arbeitssuchende. Allerdings bringt ein guter Eindruck beim Bewerbungsgespräch viele Punkte. „Davor muss man sich nicht fürchten.“ so eine Bereichsleiterin. „Muttersprache ‚Deutsch’ ist keine Voraussetzung, aber voller Einsatz in der Schnupperwoche.“

 

 ... gesprochen und dann geschaut, gelacht. Das ist super weil Leute nett sprechen, dann mein Lernen ist automatisch.

 

  ... ich wollte wissen, wie die Arbeit ausschaut und wie ein Team alles eingeteilt wird oder wie die Arbeit von einem Team gemacht wird....

 

... Ich habe mitbekommen, dass man bei Obi Aufstiegmöglichkeit hat und man kann in wenige Zeit alle erledigen, natürlich, wenn man fleißig ist.

 

... Ich finde, daß der Obi Markt eine wunderbare Firma ist,... alles was man braucht ... kann man günstig kaufen und finden. Auch nur ein Verkäufer ist für zwei oder drei Bereiche genug und braucht nicht viel Arbeiter.

 

 ...mit diesem Besuch das wir gehabt jetzt überlege ich mich das ist so schwierig daß man eine Arbeit finden.. Ich habe viele Sachen gelernt... Vielen Dank, das war wirklich super...

 

Einige Klosterneuburger Newcomer haben die ersten großen Hürden schon geschafft und bessere Deutschkenntnisse  oder Schulabschlüsse in der Tasche bzw. in Aussicht.
Mit dem angestrebten Rechtsstatus, für den sich viele PatInnen stark machen, stehen die Jungs gleichberechtigt auf dem Arbeitsmarkt. Klosterneuburg hilft unterstützt die Selbständigkeit von Newcomern.

 

Danke OBI für den freundlichen Empfang und die wichtigen Informationen!

 

Gabi Peissl u. Caren Bischoff






21.12.2016, 18 Uhr
Weihnachtsmarkt am Rathausplatz
Lions Punschstand

Wir würden uns freuen, wenn Ihr mit uns und für uns eine Strophe des Liedes

Stille Nacht, Heilige Nacht‘ in Eurer Muttersprache

singt.

In Kooperation mit dem Lions Club Klosterneuburg Babenberg.

Von Österreich in die Welt
Vor genau 200 Jahren wurde der Text für „Stille Nacht, Heilige Nacht“ von Joseph Mohr verfasst. 2 Jahre später bat er Franz Xaver Gruber, zu diesem Text eine Melodie zu komponieren – das Lied hat eine simple, doch tiefgehende Melodie und wurde zur Christmette in der St. Nikolaus Kirche in Oberndorf zum ersten Mal gesungen.
In den folgenden Jahren verbreitete es sich lokal und bis ins Zillertal. Von Tirol fand es durch die ausgedehnten Reisen der Sängerfamilien Rainer und Strasser zunächst die Verbreitung nach Westeuropa.
Nach einer Aufführung der Geschwister Strasser in Leipzig ging das Lied dort in Erstdruck.

Von Europa in die USA
Die amerikanische Uraufführung durch die Rainer-Sänger fand der Überlieferung zufolge 1839 vor dem Alexander Memorial am Ende der Wall Street statt.
Bis zur Jahrhundertwende wurde "Stille Nacht!" bereits auf allen Kontinenten gesungen, verbreitet durch katholische und protestantische Missionare

Heute kennen wir Übersetzungen des Liedes in 300 verschiedene Sprachen und Dialekte, einige wenige davon möchten wir am 21.12.2016 gemeinsam geniessen.

Bei diesem Event werden Spenden gesammelt. Der Erlös daraus kommt der Integrationsarbeit der Initiative Klosterneuburg hilft zugute und fliesst in die Ausbildung der hier untergebrachten Asylwerber.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einem Besuch in der Druckerei Druck 3400 durften einige der Klosterneuburger Newcomers dem Chef über die Schultern schauen.

Diese Möglichkeit nutzten sechs neugierige Newcomer bei einer Betriebsführung.

Roland Hamm zeigte seinen Betrieb vom großen Plankopierer über Offsetdruck bis zur Schneidemaschine.

 

Für die Jungs öffnete sich die Tür zu einer spannenden, komplexen Welt.

 

„Information ist Leben -  lesen und schreiben erschließen den Menschen die Welt“ so der Chef beim zeigen eines Bleisatzes.

 

Die Grundvoraussetzungen für eine Lehre  und was ihn nach wie vor bei seiner Arbeit begeistert erklärte er anschaulich.

 

Das Maschinelle, Handwerkliche hat die jungen Männer tief beeindruckt, genauso wie die Stanz –und Walzmöglichkeiten für spezielle Werbemittel.

 

„.... es war für mich sehr interessent, ich glaube für euch auch so, weil ich in meinem Leben erste mal ein Druckerei war......“

 

„Letzte woche wir haben dort gefahren und es war sehr schön weil haben wir die machine gesehen und der mann ist sehr nett weil er hat uns erklärt gehabt ....."

 

„Ich hab gestern viel Maschinen kennen gelernt und ja er hat uns erklärt das wie die alle funktioniert Für mich wir sehr interessant die Schneiden Maschin...."

 

Das Ziel von Klosterneuburg hilft ist es. Newcomer zu ermutigen, zu motivieren und bei der Perspektivensuche zu unterstützen. Die Besuche bei lokalen Wirtschaftsbetrieben geben einen konkreten Einblick in die Arbeitswelt und ermöglichen den Jugendlichen den ersten Kontakt. dazu.

 

Bericht und Bilder: Gabi Peissl


Ohne Fleiß kein Preis :-)

Durch die unermüdliche Arbeit in vielen verschiedenen kleinen und großen Projekten ist es Klosterneuburg hilft gelungen, den Zukunftspreis der Landesakademie Niederösterreich zu gewinnen. Die Initiative freut sich riesig über die Anerkennung und den damit verbundenen Scheck über 5.000,- EUR.

Die Einreichung haben wir direkt beim Land gemacht, dort unsere Arbeit vorgestellt und beschrieben.

Die Presseaussendung zur Preisverleihung kann hier eingesehen werden.

Das Video über Klosterneuburg hilft ist auf Youtube zu finden.


Unsere Broschüre kann weiter unten auf dieser Seite

durchgeblättert oder heruntergeladen werden.



Eine sensationelle Nachricht von Stephanie Schmid, Deutschkurs Klosterneuburg:

 

Das Land Niederösterreich fördert ab jetzt die Level-Hefte in Niederösterreich.
Wer ab nun in Niederösterreich Level-Hefte bestellt und die Förderbedingungen akzeptiert, erhält automatisch 50% Rabatt auf den Kauf und die Versandkosten.
Wir bedanken uns für das Vertrauen und hoffen, dass auch bald andere Bundesländer diesem Beispiel folgen werden.


Auch vom letzen Kinderflohmarkt gingen wieder sortierte Spenden an das Depot Klosterneuburg, von dem aus die Newcomer und andere bedürftige Menschen versorgt werden. Vielen herzlichen Dank an Gudrun Kaiser!


Ein Vorzeigeprojekt:

 

Zwischen März 2015 und Oktober 2016 hat Klosterneuburg hilft 142 Notebooks und PCs kostenlos an Newcomer übergeben.

Reinhard Klein hat den ersten PC mit Drucker im März 2015 in der Magdeburgkaserne im Leseraum aufgebaut, dank eines ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellten WLAN Routers konnte auch Internet zur Verfügung gestellt werden.

 

Danach folgten bis heute 141 weitere Geräte. Wir haben die meisten der gespendeten Altgeräte von Spendern eingesammelt, die sich über Aufrufe in Vereinen, Klubs, im Amtsblatt Klosterneuburg, in der NÖN und den Bezirksblättern gemeldet haben.


Reinhard Klein reinigt die Geräte, rüstet sie auf zeitgemäßen Speicher und Festplatte auf, noch bestehende Daten werden gelöscht und überschrieben. Kleine Reparaturen werden durchgeführt und Windows Betriebssystem und Applikationen wie MS Office neu aufgespielt. Tischgeräte werden mit Flachbild-Monitoren, Tastaturen, Maus, Webcam und Lautsprecher vervollständigt.

 

Dafür hat er großteils aus eigener Tasche und mit Spenden von Freunden und Bekannten sehr viel Geld aufgewendet. Der Arbeitsaufwand pro Gerät beträgt - je nach Zustand- 2-8 Stunden. Bisher wurden also 700 Arbeitsstunden allein von ihm ehernamtlich dafür geleistet.
Die fertiggestellten Gerät hat Barbara Petrich dann an die Newcomer ausgegeben. Notwendige Folgereparaturen und Erweiterungen werden auch ausgeführt.

Für die weitere Abeit von Klosterneuburg-Hilft ist es wichtig, dass dringend benötigte Alt-PC,s -vornehmlich Notebooks- gespendet werden, damit wir die Newcomer weiter damit versorgen können. Mit dem Ermüden der Hilfsbereitschaft hat auch das Volumen der gespendeten Geräte in den letzten Monaten nachgelassen.

Bitte helfen Sie dabei aus dem Freundeskreis, Kollegenschaft, in Betrieben Altgeräte einzusammeln und Reinhard Klein oder Barbara Petrich zur Aufarbeitung zur Verfügung zu stellen. Wir löschen alte Daten und überschreiben Festplatten verläßlich, sodass Daten nicht wieder hergestellt werden können.

Die Geräte können auch Mittwochs und Samstags zwischen 10 Uhr und 12 Uhr im Depot Klosterneuburg abgegeben werden, Rathausplatz 3. (Eckhaus neben der Bar 'Finale', Erdgeschoss)

 siehe hierzu auch im Pressespiegel den Artikel in der NÖN vom 16.12.2015


Generalversammlung des Vereins Klosterneuburg hilft.

 
Am 11.Oktober fand die 1. ordentliche Generalversammlung des Vereins statt. Der alte Vorstand wurde entlastet, und der Vorstandsvorsitz wurde, den Statuten folgend, nach einem Jahr neu besetzt.
1. Obfrau: Sigrid Lentsch

2. Stellvertretende Obfrau: Elisabeth Öttinger

Kassier: Elisabeth Beer
Schriftführer: Dr. Marlies Bauer

Als Rechnungsprüfer wurden bestellt: Caren Bischoff und Mahmoud Z. Otri

Ein detaillierter Bericht folgt.


Download
Quartiergeberbroschüre
Diese Broschüre wurde beim Benefizkonzert vorgestellt und wird seither nach und nach in Klosterneuburg auf Veranstaltungen und in verschiedenen Schulen und Geschäften ausgelegt.
Quartiergeberbroschüre für Web.pdf
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Artikel in der NÖN vom 01.06.2016 über das Benefizkonzert


 

Die Initiative ‚Klosterneuburg hilft‘ möchte sich an dieser Stelle, auch im Namen der in der Kaserne, sowie privat untergebrachten Asylwerber, einmal mehr beim Lions Club Babenberg dafür bedanken, dass unsere Arbeit ständig interessiert verfolgt, und wertschätzend gefördert wird.
Regelmäßig unterstützen die Lions Babenberg uns gezielt auf vielerlei Weise, mit Gutscheinen aller Art, mit finanziellen Mitteln für Lehrmaterial und Deutschkurse, sowie überbrückend bis zur Auszahlung der Grundversorgung für Lebenshaltungskosten.


Die Förderung durch die Lions Babenberg ist ein wichtiger Baustein in der Integration der Asylwerber, und gleichzeitig eine große Motivation für die vielen freiwilligen Helfer.

 

 

Danke!   

Link zu mehr Informationen: http://www.lionsklosterneuburg.at

 


 

 

 

 

Der Rotary-Club leistet mit seinen Förderungen im Bildungswesen einen wesentlichen Beitrag zur gelungenen Integration der Asylwerber in Klosterneuburg. Im Namen der Asylwerber möchte sich auch der Verein Klosterneuburg hilft hierfür sehr herzlich bedanken.


HELFEN WIE WIR

 

Stephanie Schmids Levelhefte für den Deutschunterricht haben es inzwischen auf die Startseite der ORF Aktion 'Helfen wie wir' geschafft. Verdientermaßen, denn die Idee und die Umsetzung sind fantastisch.

 

Zusätzlich gibt es über die Seite Deutschkurs Klosterneuburg die folgende neue Information:

 

deutsch.fit Hefte bestellen!

Endlich ist es uns gelungen die Level-Hefte auch gedruckt anzubieten!   https://deutsch.fit/druck/

Dank unseres neuen Partners Lettershop & More können die Hefte nun um den sensationellen Preis von €1,- pro Stück (zuzüglich Versandkosten) auch gedruckt erworben werden.

Unser hohes Ziel ist es weiterhin, Menschen zu unterstützen, die ihre kostbare Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Das Unterrichtmaterial muss daher so günstig wir nur möglich sein.

Wer also keine Möglichkeit hat, zuhause zu drucken oder keinen Copyshop in der Nähe hat, kann die Hefte nun auf deutsch.fit auch bestellen (oder von großzügigen Spendern bestellen lassen).

Liebe Grüße aus Klosterneuburg

 

Und das Ganze noch einmal super zusammengefasst auf diesem Blog


Für den Donnerstags stattfindenden Kindernachmittag im Freiraum hat der Verein Klosterneuburg hilft eine großzügige Spende von mercurius bekommen. Herzlichen Dank!


Ganz wichtig für die Asylwerber ist Sport. Und daher sind die folgenden Gutscheine sehr gefragt:

Gutscheine der Sportstätten Klosterneuburg GmbH - „Happyland“ zb für studenweise Gemeinschaftsaktivitäten wie Fußball, indoor wie outdoor.
Hierfür gibt es im Hppyland
Bonuskarten (10 % Rabatt) zu kaufen. Bitte in ein Kouvert stecken, und addressieren an "Simone Kaipel oder Oliver Scholz" und beim Portier der Kaserne abgeben.

Weiterhin ist es für viele wichtig, zu Arzt- oder Beratungstermin, aber auch zu Sprachkursen und zum Sport, nach Wien fahren zu können. Daher werden auch Fahrkarten / Streifenkarten sehr gerne als Spende angenommen.


Durch diesen Aufruf gingen einige Spenden ein, und ein erster 3-monatiger Trainingsblock konnte für die Asylwerber gebucht werden.
Wir sammeln aber weiter, denn Fußball ist beliebt und wir würden uns freuen, wenn den jungen Männern so Raum für ein Training geboten werden kann.

Anpfiff zum Crowd-Funding fürs Fußballspielen!

Wer macht mit?
Daniel Wertheim und der FC Olympique Klosterneuburg 05 haben angeboten, ein wöchentliches, gemeinsames, offenes Fußballtraining zu organisieren.
Die Frage ist das Budget, mit dem man einem Betreuer einen symbolischen Obulus geben könnte und vor allem die PLATZKOSTEN decken kann.
Das Happyland würde ihnen den Platz dafür sehr günstig geben.
Geschätzte 750 € für ein halbes Jahr. Danke an alle, die das Crowdfunding aktiv angestoßen haben, sozusagen für das "Kicken des Spendenballs".....wer ist noch dabei?


Hier geht es zu unserem Spendenkonto.


 

 

 

Klosterneuburg hilft war in diversen Workshopts beim Integrationstag der Erzdiözese Wien am 05.12.2015 vertreten: Deutschunterricht, Unterbringung von UMFs und Best Practice.






vlnr: Angela Binde, Isabella Riediger, Maria Schlatterbeck, Sabine Gösker


Eine Meldung aus dem Stift

 

Das Benefizkonzert am 26. Oktober in der Stiftskirche Klosterneuburg war gut besucht. Letzte Woche durfte das Stift EUR 2.000,-- an Sabine Gösker durch Abtprimas Backovsky für Klosterneuburg hilft überreichen.

Seit November 2014 sind in der Magdeburg-Kaserne in Klosterneuburg rund 250 Asylwerber untergebracht. Die Initiative Klosterneuburg hilft, in der mehr als 100 Menschen ehrenamtlich tätig sind, unterstützt die Asylwerber mit Deutschkursen, Arztbesuchen, Behördengängen, Sport- und Freizeitgestaltung. Eine der Gründerinnen ist Sabine Gösker. Das Stift dankt ihr, allen Helferinnen und Helfern, sowie den Besucherinnen und Besuchern des Benefizorgelkonzerts.


Laudatio:

Zur Betreuung der Flüchtlinge in Klosterneuburg wurde im Dezember 2014 die lnitiative ,,Klosterneuburg hilft" von Frau Sabine Gösker ins Leben gerufen, der mittlerweile mehr als 1.800 Mitglieder über eine Gruppe via Internet angehören, sich organisieren und intensiv um die in Klosterneuburg untergebrachten Flüchtlinge bemühen.

Der Verein setzte Aktivitäten, sodaß die Bereitstellung von Spenden für Flüchtlinge organisiert durchgeführt werden konnte sowie zur Organisation von Veranstaltungen mit den Flüchtlingen, um ihnen das Leben in Klosterneuburg so angenehm und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.
Der Verein ist auch mit anderen Flüchtlingsorganisationen vernetzt und hält sich stets auf dem Laufenden, was gebraucht wird.

Es stehen zahlreiche Helferlnnen unermüdlich im Einsatz und bieten u.a. auch Deutschkurse an, oder stellen Spiele zur Verfügung. Die gezielte Information über Spendenbedarfe und das koordinierte Vorgehen der Helfer, dank der Gruppe, verhalf sehr früh, aus der Flüchtlingsunterbringung in Klosterneuburg ein Paradebeispiel in ganz Österreich zu machen. Der Einsatz der Gruppenmitglieder geht weit über unsere Stadtgrenzen hinaus und stellte unsere Stadt in einem sehr positiven Lichte dar.

 

Die Entwicklung eines eigenen Deutschkurses unter dem Namen „Deutschkurs Klosterneuburg“ wurde überregional beachtet und hilft österreichweit bei der Erstvermittlung unserer Sprache und ebnet somit vielerorts den Weg für eine bessere Verständigung.


Ein toller Kurzfilm von David Jablonski aus dem BG Klosterneuburg über das Offene Atelier im Essl Museum.


Privatunterkünfte


Ausführliche Informationen wie man ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus den Flüchtlingen zur Verfügung stellen kann. Quartiergeber werden von vielen Seiten unterstützt.


VEREINSGRÜNDUNG

Die ständig wachsende Initiative und Zahl der aktiven Mitglieder, sowie die langfristig anzusehende Flüchtlingssituation, und die damit einhergehenden Aufgaben, liessen eine Vereinsgründung für die Initiative 'Klosterneuburg hilft' sinnvoll erscheinen.

 

Dieser Verein dient vornehmlich dazu, künftig entstehende Patenschaften - also eine Begleitung einzelner Asylwerber bei ihrer Integration - mit Informationen, Schulungen und einem Netzwerk zu begleiten. In Form eines Vereins kann dieses Projekt vom Land NÖ unterstützt werden, und auch die Verwaltung der eingehenden Spenden gestaltet sich damit einfacher.

Für Paten ist es wichtig zu wissen, daß eine Vereinsmitgliedschaft nicht notwendig ist: Jeder, der in diesem Bereich tätig sein, und seine Zeit einbringen möchte, kann dies tun und mit der Betreuung durch den Verein rechnen.

 

Für die laufenden Aktivitäten ändert sich in der Praxis nichts!

Die offizielle Gründung des Vereins erfolgte im Oktober 2015. Derzeit beschränkt sich die Vereinstätigkeit auf oben genannte Patenbegleitung. Daher, und aufgrund des Verwaltungsaufwandes sind (noch) keine Mitgliedschaften notwendig, bzw. möglich.
Bei Interesse und Vorschlägen bittten wir, diese über das Kontaktformular http://www.klosterneuburg-hilft.at/kontakt/ mit dem Betreff 'Verein' an uns zu senden.

Download
Vereinsstatuten
Statuten Klosterneuburg hilft 31_8_2015.
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Von Anfang an war die Initiative über die Facebook Gruppe 'Klosterneuburg hilft' organisiert. Dort gibt es täglich aktuelle Beiträge, und jedes Mitglied kann posten. Mit Stand 30. November 2015 hatte die Gruppe >1650 Mitglieder.