Möchtest Du Wohnraum für  Geflüchtete zur Verfügung stellen?

 

In Klosterneuburg gibt es mehrere Familien oder Einzelpersonen, die privat aufgenommen wurden, entweder in verfügbaren Wohnräumen oder direkt im gemeinsamen Haushalt.


Oft haben wir eigentlich genug Platz, warum sollen wir ihn nicht mit Menschen teilen, die anfangs besonders auf leistbares Wohnen angewiesen sind? Beide Seiten freuen sich vielleicht auch über die neue Bekanntschaft bzw. Gesellschaft?

 

Du hast Platz aber noch viele Fragen? Du kannst uns gerne kontaktieren.

 

Allgemeine Informationen findet man auch bei den folgenden Organisationen. Wir freuen uns jedoch, wenn Du zunächst mit uns Kontakt aufnimmst, falls wir gerade einen Kandidaten für den Raum Klosterneuburg hätten.

- DIAKONIE Flüchtlingsdienst - Wohnberatung, Email: wohnberatung.noe@diakonie.at

- Volkshilfe Wien: Tel: 01/8904831

- MENSCHEN LEBEN, Email: wohnungen@menschen.leben.at

- FLÜCHTLINGE WILLKOMMEN: www.fluechtlinge-willkommen.at

 

Bei Mietverträgen mit Asylwerbern unbedingt die Miethöhe beachten!

Die folgenden Mietkosten dürfen nicht überschritten werden, sonst wird die Grundversorgung nicht gewährt.

Höhe der Miete inkl. BK/NK: 120,--max. 200 € für Einzelpersonen

                                                     240,--max. 400 € für Familien (3 oder mehr Personen)

Die maximale Miethöhe ist bedingt durch die finanziellen Vorgaben der Grundversorgung.

Bei einer Prekariatsvereinbarung werden nur die Betriebskosten von maximal 150 EUR pro Monat verlangt. Eine Vorlage für einen Prekariatsvertrag findet man auch online. Die Wohnbeihilfe in NÖ beträgt maximal 150 EUR pro Monat und entspricht dem Betrag, der im Prekariatsvertrag verlangt wird.

 

Wichtigste Kontaktstellen:

 

Klosterneuburg hilft

 

Wohnberatung NÖ: E-Mail wohnberatung.noe@diakonie.at

Telefon 01 343 959 582 02, von 9 bis 16 Uhr

 

für anerkannte Flüchtlinge: E-Mail ibz-stpoelten@diakonie.at

Telefon 02742 71 473

 

Grundversorgung: Amt der NÖ Landesregierung Abteilung IVW2, 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 7 a

E-Mail post.ivw2fluechtlingshilfe@noel.gv.at

Telefon 02742 9005 15672 Fax 02742 9005 15640

 

Bezirk Tulln/Klosterneuburg:

BH Tulln, Fachgebiet Soziales: soziales.bhtu@noel.gv.at;

Außenstelle Klosterneuburg: as-klosterneuburg.bhtu@noel.gv.at

 

Je nach Status des AW gibt es unterschiedliche Vorgangsweisen bei der Ummeldung in Privatquartiere:

 

Wo wohnt der AW jetzt?

- In einer Bundesbetreuungsstelle in NÖ oder in einem anderen Bundesland?

- Ist er bereits in der Grundversorgung des Landes? In welchem Bundesland?  

- Ist er volljährig oder minderjährig?

- Ist er im laufenden Asylverfahren? Im zugelassenen Asylverfahren oder ist er bereits anerkannt?

 

Beispiel Übersiedlung eines erwachsenen AW  (ab 18 Jahren) oder einer Familie aus der Bundesbetreuungsstelle NÖ in ein Privatquartier in NÖ:

  1. Mietvertrag (Nachweis der Vergebührung) oder Nutzungsvereinbarung bzw. Prekariatsvereinbarung (keine Vergebührung) abschließen. Achtung: wenn der AW keine Miete und keine BK bezahlen muss, entfällt der Mietzuschuss.
  2. E-Mail vor dem 20. des jeweiligen Monats, 7 Tage vor dem Umzugstermin, an:  viktoria.atteneder@diakonie.at und hilmar.zschiedrich@diakonie.at   „Abmeldung des AW von der Bundesbetreuung, Magdeburgkaserne Magdeburggasse 9, AW übersiedelt am….nach …. „
  3. Umziehen am Tag, wie oben angegeben, es kann 6- 8 Wochen dauern, bis das Grundversorgungsgeld am Konto ist!
  4. Meldeamt  mit weißer Karte,  Meldezettel ausfüllen, Vermieter und Mieter unterschreiben.  Rathausplatz 1, 1. Stock, Zimmer 116.
  5. Bank – Konto eröffnen (z. B. weiße Karte und Meldebestätigung), Bawag PSK oder Erste Bank bieten entsprechende Konten für diese Zielgruppe an
  6. BH Tulln bzw. Außenstelle Klosterneuburg:
    - Unterlagen für BH:           
    - Mietvertrag oder Nutzungsvereinbarung
    - Nachweis der Vergebührung im Falle eines Mietvertrages
    - Kopien der Aufenthaltsberechtigungen (z. B. weiße Karten)
    - Bankbestätigung (Kontonummer)
    - Meldebestätigung